PFARRKIRCHE IN BANIEPFARRKIRCHE DER GOTTESMUTTER DER UNTERSTÜTZUNG DER GLÄUBIGEN IN BANIE

Die Kirche wurde in der Templerorden Hälfte des 13. Jahrhunderts,kurz nach der Übertragung des Landes Banie an den durch den Herzog Barnim I. im Jahre 1234 und nach der Lokalisation der Stadt im Jahre 1235 erbaut. Im Mittelalter war sie nach der hl. Maria Magdalena benannt. Die Kirche wurde als eine dreischiffige Pseudo--Basilika mit einem Turmaufbau, der breiter als das Kirchenschiff ist und mit einer Sakristei, die nördlich an den gerade abgeschlossenen Chor anliegt, errichtet. Der Tempel ist bereits in einer Notiz aus dem Jahre 1274 über die Wahl eines neuen Pfarrers von Banie erwähnt. 1478 ist die Kirche abgebrannt, Brandstifter waren die Brandenburger Truppen; nach dem Jahre 1535 wurde sie von Protestanten übernommen. Die 1690 erneut abgebrannte Kirche wurde wiederaufgebaut und u.a. mit einem barocken Altar, einer Kanzel und Glocken, die im Jahre 1690 vom Stettiner Glockengießer Jacob Mangold gegossen wurden, sowie mit der in den Jahren 1763-1765 gebauten Orgel ausgestattet. 1716 wurde dem Turm eine barocke Haube aufgesetzt. 1853 ist die Kirche wieder durch einen Brand zerstört worden. Während des Wiederaufbaus in den Jahren 1853-1854 wurden die Sakristei und der Turm abgerissen, anstelle des alten Turms ein neuer viel schmalerer Turm errichtet, neue neogotische Giebel wurden aufgebaut, Wand- sowie Türöffnungen umgewandelt, Dächer wiederaufgebaut. Durch die Kriegshandlungen im Jahre 1945 wurden das Dach und der Turm zerstört, wobei ein niedrigerer Turm wiederaufgebaut wurde. Am 29 Juni 1946 ist der Tempel als eine römisch- katholische Kirche unter dem jetzigen Namen eingeweiht worden. 1981 wurde der provisorische Turmaufsatz durch ein neues gemauertes Geschoss ersetzt.

Banie

FILIALKIRCHE IN PIASECZNOFILIALKIRCHE DER GOTTESMUTTER KÖNIGIN DES HEILIGEN ROSENKRANZES IN PIASECZNO

Die Architektur der Kirche weist darauf hin, dass die Kirche bereits vor dem Jahre 1250 bestand. Das mitten im Dorf stehende Objekt ist ein Muster einer orientierten rechteckigen Saalkirche mit einem abgetrennten Chor, der mit einer bogenförmigen Apsis abgeschlossen ist. Auf der Westseite ist der Turm von gleicher Breite wie das Kirchenschiff. Alle Wände sind aus sorgfältig und gleichmäßig behauenen Granitquadern erstellt. Die Kirche ist durch einen abgeschrägten Sockel umgeben, der die Portalleiben aber nicht überdeckt. 1851 wurde der Chorteil bis auf die Schiffsbreite erweitert, der Ostgiebel ummauert und die ursprünglichen Fenster etwas vergrößert. Auf dem Kirchenturm befindet sich eine vom Glockengießer in Stargard Joahim Karstede 1620 gegossene Glocke. Der Tempel ist im Jahre 1946 als eine Filialkirche unter dem Namen Gottesmutter Königin des Heiligen Rosenkranzes eingeweiht worden und wird seitdem wieder als eine Kultstätte genutzt. Dieses historische Objekt wurde in die Denkmalliste eingetragen.

Piaseczno

KIRCHE IN SWOBNICARÖMISCH-KATHOLISCHE HL. KASIMIR-PFARREI VON SWOBNICA

Erstmals wurde Swobnica im Akt der Übertragung vom 28.12.1234,die vom Herzog Barnim I für den Johanniterorden durchgeführt wurde, erwähnt. Die Kirche wurde aus behauenen Granitsteinen ca. 1300 erbaut. Beim Neubau im Jahre 1896 sind die Spuren der alten Architektur verloren genangen, was die vermauerten Eingangsportale belegen. Auf Grund eines durch einen Blitzschlag verursachten Brandes im Jahre 1902 ist das ganze Kircheninnere zusammen mit den historischen Glocken abgebrannt. Die Kirche wurde unter dem Namen Hl. Kasimir am 03.03.1946 dank den Bemühungen des Priesters Michał Chrąchol, der bis 1946 in Swobnica eingesetzt war und in Banie wohnte, eingeweiht. Im September 1946 übernahm Priester Franciszek Cofałka als selbstständiger Seelsorger die Verwaltung der Pfarrei von Swobnica. Während seines Aufenthaltes trug Swobnica noch den Namen Dziczy Las und dann Lipka. Seit 1947 wurde Swobnica vom Priester Franciszek Wypler verwaltet. Während seines Aufenthalts wurde die Pfarrei am 1.06.1951 erigiert. Das Ordenshaus wurde am 18.02.1983 erigiert und seit August jenes Jahres wurde dort vorübergehend das Noviziat der Salesianer Don Boscos der Hl. Adalbert-Provinz untergebracht.

Swobnica

FILIALKIRCHE IN DŁUSKO FILIALKIRCHE DER ALLERHEILIGSTEN JUNGFRAU MARIA KÖNIGIN VON POLEN IN DŁUSKO GRYFIŃSKIE

Dłusko Gryfińskie, dt. Linde, stammt aus dem Mittelalter. Schon im 13. Jahrhundert wurde im Dorf die Kirche der Allerheiligsten Jungfrau Maria Königin von Polen erbaut; zurzeit ist sie eine Filiale der Hl. Kasimir-Pfarrei von Swobnica. Die Feldsteinkirche aus Granitquadern hat eine rechteckige Saalform mit einem Giebeldach, ohne abgetrennten Chor. Historiker nehmen an, dass das Objekt im 18. und später im 19. Jahrhundert umgebaut wurde, ein Zeichen dafür sollte u.a. ein verschalter viereckiger Glockenturm mit einer Metalldachdeckung und einem Kreuz an der Spitze sowie ein niedrigerer eingezogener Chor aus Backsteinen mit einem polygonalen Dach und Stützpfeilern sein. Die architektonischen Details an den Außenwänden der Kirche kann man als sparsam bezeichnen; sie bestehen vor allem aus Ziegelfräsen an den Fialenspitzen an den Giebelenden. Der Innenraum mit einer geraden Balkendecke aus Holz und mit einer kleinen Vorhalle hat keinen chor. Der abgetrennte Chor ist durch ein Bogengewölbe und ein Fragment des Gebets Ave Maria betont. Im Sakralbereich über dem Tabernakel befindet sich ein buntes Bleiglasfenster mit einer Darstellung der Allerheiligsten Jungfrau Maria, an die die Gläubigen beten.

Dłusko Gryfińskie

FILIALKIRCHE IN GÓRNOWOFILIALKIRCHE DES HEILIGSTEN HERZENS VON JESUS CHRISTUS IN GÓRNOWO

Górnowo ist ein Dorf, dessen Geschichte auf das Mittelalter zurückgeht und das in geschriebenen Quellen betreffend Zisterzienser von Kołbacz schon vor dem Jahr 1202 erwähnt ist. Zurzeit ist die Kirche des Heiligsten Herzens von Jesus eine Filiale der Pfarrei der Gottesmutter der Unterstützung der Gläubigen in Banie. Sie wurde im 14. Jahrhundert aus Granitsteinen auf einem rechteckigen Plan erbaut. Um die Wende des 15. und 16. Jahrhunderts wurde ein viereckiger Turm angebaut, der über den Zinnen in ein Vieleck aus Ziegeln übergeht, das mit einem polygonalen Dach mit dem Kreuz gedeckt ist. Nur dieser Teil des Tempels zeigt das Baumaterial, der Restteil ist vom Putz verdeckt. Das Innere ist von einer hellen Holzdecke mit quer dicht nebeneinander laufenden dunklen Balken abgeschlossen. Der Chorraum ist symbolisch durch ein kleines Podest hervorgehoben. Es befinden sich dort eine pistaziengrüne: kleine Kanzel, ein Altartisch und ein Hauptaltar aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der letzte, obwohl nicht groß, ist perfekt zwischen zwei hinteren Fenstern, die den Chor erleuchten, eingepasst. Der Altar hat weiße durchbrochene Verzierungen sowie zwei – auch weiße und meisterhaft verzierte –Säulen, die den Baldachin tragen. Im Zentrum des Altars befindet sich eine mit leuchtenden Farben gemalte Darstellung des Heiligsten Herzens von Jesus.

Gornowo

KIRCHE IN LUBANOWKIRCHE DES CHRISTUS KÖNIG IN LUBANOW

Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert im Dorfzentrum an der Ostseite der Straße auf einer kleinen Erhebung mit unregelmäßigen Umrissen erbaut. Es handelt sich um eine orientierte rechteckige Saalkirche ohne abgetrennten Chor, mit einem Westturm in der Schiffshöhe. Die Wände sind aus sorgfältig bearbeiteten gleichmäßigen Granitquadern erstellt. Der Tempel ist durch einen abgeschrägten Sockel umgeben, der die Portalleiben etwas überdeckt. Das Gesims ist profiliert, verputzt, anscheinend aus Ziegeln, späterer Herkunft. Das durch bunte Glasfenster durchdringende Licht lässt das mit einer flachen Leistendecke gedeckte Kircheninnere erleuchten. In diesem Raum ist ein bedeutendes Element eine ausgebaute Musikempore aus dem 19. Jahrhundert. In dem nicht abgetrennten Chor finden 4 einen Altar aus dem 17. Jahrhundert mit dem Bild des Christus König und einem Tabernakel mit dem Heiligsten Sakrament. In der Nähe befindet sich auch das Bild des Barmherzigen Jesus und der Heiligen Familie. Der Sakralbereich wurde über das Schiff für die Gläubigen emporgehoben und das Bogengewölbe symbolisch durch Wandgemälde mit eucharistischen Motiven betont.Den Kirchenplatz umläuft eine Steinmau er, die jahrelang die Grenzen dieser Nekropole festgesetzt hat. Heutzutage ist nach dem Friedhof lediglich ein Steinobelisk zum Gedenken der im Ersten Weltkrieg gefallenen Dorfbewohner geblieben. Man sollte nur dafür sorgen, dass die vergehende Zeit die in Stein gemeißelten Gedenkworte nicht für immer verwischt. Von der südlichen Seite der Mauer befindet sich ein durch zwei Pforten (die linke ist zurzeit vermauert) flankiertes Tor. Schade, dass auf diesen Eingang verzichtet wurde, um gleich daneben (nach dem Abbruch eines großen Mauerabschnitts) neue Treppen zu bauen. Der ganze Tempel ist sehr gut erhalten und wirklich sehenswürdig.

Lubanowo

Lubanowo

FILIALKIRCHE VON BABINEKHEILIGE ANNA-FILIALKIRCHE VON BABINEK

Die Kirche ist mitten im Dorf an der Straßenkreuzung gelegen. Sie wurde ursprünglich auf einem rechteckigen Plan ohne Turm und ohne abgetrennten Chor erbaut. Im 18. Jahrhundert wurde ein Fachwerkturm mit einer aufgesetzten Laterne angebaut. An der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts wurde der verbrannte Tempel umgebaut; es erfolgte ein völliger Neubau des Turms, der Chor wurde verlängert und mit einer Apsis abgeschlossen. Zurzeit ist die Kirche rechteckig, östlich mit einer Apsis in Rundbogenform und westlich mit einem Turm abgeschlossen. Am Zusammentreffen der Nordfassade des Turms und des Kirchenschiffes ist eine Sakristei angebaut. Das Kircheninnere wurde mit einer Balkendecke und einem Satteldach gedeckt. Die Fassaden sind neuromanisch gestaltet und verputzt, wobei die Relikte des ursprünglichen Baus völlig verhüllt wurden. Die Wände wurden aus nur wenig behauenen ziemlich gleichmäßigen Findlingen unter Verwendung von Ausgleichschichten errichtet. Sorgfältig wurden nur die Ecken bearbeitet. Die aus dem 19. Jahrhundert stammenden Teile sowie architektonische Details sind in Ziegel ausgeführt. Der Kirchenplatz mit einem ziemlich unregelmäßigen Umriss ist durch eine Stein- und Ziegelmauer mit Ziegelpforten westlich und östlich umgeben. Bis heute spielt er noch die Rolle eines Kirchenfriedhofs. Die Erneuerung der Kirchfassade wurde Anfang 2012 beendet. Bei diesen Arbeiten wurde eine Fundamentschicht aus Feldstein enthüllt sowie abbröckelnder Putz von den Wänden entfernt und Steinmotive entdeckt.

Babinek

Babinek

FILIALKIRCHE IN SOSNOWOFILIALKIRCHE DER UNBEFLECKTEN EMPFÄNGNIS DER ALLERHEILIGSTEN JUNGFRAU MARIA IN SOSNOWO

Die Kirche befindet sich in einem kleinen Ort, der 4 km in Richtung Nordosten von Lubanowo an der Straße Banie-Gryfino gelegen ist. Bis heute hat sich dieser Ort als ein Rundlingsdorf mit einem spindelförmigen Anger erhalten. Die Granitkirche aus dem 13. Jahrhundert und prachtvolle aus dem 19. Jahrhundert stammende Häuser zeugen von vergangener Herrlichkeit dieser Siedlung. Die Kirche wurde an der südlichen Seite des Angers neben dem zentral gelegenen Teich errichtet. Der Bau war ursprünglich eine orientierte rechteckige Saalkirche ohne abgetrennten Chor sowie ohne Westturm. Der bis heute erhaltene Turmunterbau wurde später ausgeführt. Die Kirch mauern sind auf einem Steinfundament und auf einem abgeschrägten Sockel gegründet; sie wurden aus genau bearbeiteten, mit dem Kalkmörtel verbundenen und in regelmäßigen Schichten aufeinander gelegten Granitquadern errichtet.

Sosnowo

KIRCHE IN KUNOWOKIRCHE DES HEILIGEN ADALBERTS BISCHOF UND MÄRTYRER IN KUNOWO

Kunowo ist eine mittelalterliche Siedlung, die im 13. Jahrhundert gegründet wurde und ursprünglich mit dem Tempelorde und dann mit Ritterfamilien verbunden war. Die dort gelegene- Hl. Adalbert-Kirche aus der Wende des 14. und 15. Jahrhunderts ist eine Filiale der Pfarrei der Gottesmutter der Unterstützung der Gläubigen in Banie. Das rechteckige Gebäude wurde aus Stein als orientierter Saal ohne Turm erbaut. Der Umbau um die Wende des 18. und 19. Jahrhunderts umfasste die Errichtung eines Turms, der als eine verschalte Holzkonstruktion besteht, und eines polygonal abgeschlossenen Chors aus Ziegel. Im Inneren sind eine ausgebaute Musikempore sowie eine Holzdecke mit Gemälden, und im Sakralbereich die Figur der Allerheiligsten Jungfrau Maria und das Bild des Schutzheiligen im Seitenaltar besonders bemerkenswert.

Kunowo

DIE KIRCHE VON BRIESTDIE KIRCHE VON BRIEST

Die Briester Kirche, erbaut im 13. Jahrhundert, mit ausgezeichneten Feldsteinbau und teilweiser Verwendung von Backsteinen, ist geprägt durch den Einfluss der Mönche des Gramzower Klosters. Die Größe der Kirche weist auf eine bedeutende Stellung innerhalb der kirchlichen Verwaltung hin. Der Turm mit 5 Geschossen und einer Höhe von ca. 27 m ist ein Granitquaderwerk. Am Ostgiebel befindet sich ein kleiner Glockenturm mit einem niedrigen massiven Pyramidendach, auf dem sich ein geschmiedetes Kreuz befindet. Der Altar ist eine monumentale Kombination eines spätgotischen Flügelaltars (um 1500) und eines Renaissanceaufbaus (1600), die Kanzel ist ein Renaissancewerk (Ende des 16. Jahrhunderts) mit korinthischen Säulen an den Ecken und die Taufe ist über einen gekehlten Fuß aufgebaut.

Briest

DIE KIRCHE IN JAMIKOWDIE KIRCHE IN JAMIKOW

Die Kirche, die 1856 erbaut wurde, hat ihren Platz mitten im Dorf. In den vergangenen Jahren wurden sowohl an der Friedhofsmauer als auch an der Kirche Restaurationsarbeiten ausgeführt. Das denkmalgeschützte Gutshaus, eine spätbarocke Anlage, wurde vermutlich schon Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Für den langgestreckten eingeschossigen Bau ist das hohe, für diese Zeit typische Mansarddach bezeichnend. Bis 1945 gehörte der Besitz der Fürstenfamilie Lynar-Redern aus Görlsdorf, die einen Pächter in Jamikow eingesetzt hatte. Mit Ende des Krieges 1945 begab sich das gesamte Dorf auf die Flucht. Ein Teil der Leute kehrten 1946 in das Dorf zurück und fing an mit den aufgesiedelten Flächen der Bodenreform zu wirtschaften. In die zahlreichen Zimmer des Gutshauses kehrte wieder Leben ein; nach dem Krieg lebten bis zu 100 Flüchtlinge dort.

Jamikow

DIE KIRCHE IN PASSOWDIE KIRCHE IN PASSOW

Es handelt sich um eine frühgotische rechteckige Feldsteinkirche aus dem 3. Viertel des 13. Jahrhunderts. Der Westturm wurde etwa in Schiffsbreite erst im 18. Jahrhundert angebaut. 1822 wurde er um einen quadratischen verbretterten Turmaufsatz erweitert.

Passow

DIE KIRCHE VON GRÜNOWDIE KIRCHE VON GRÜNOW

Die Grünower Dorfkirche wurde im 13. Jahrhundert von Siedlern aus Franken errichtet und ist ein sorgfältig ausgeführter Feldsteinbau der Frühgotik. Der nahezu quadratische Turm erhebt sich auf der Ostseite (deshalb auch „Verkehrt-Grünow“ – zur Unterscheidung von Grünow bei Prenzlau) des sehr kurzen Langhauses über dem Chor, dem sich die bogenförmige Apsis (Altarnische) anschließt, die Sakristei befindet sich an der Nordseite des Turmes. Der Altar aus Granitsteinen dürfte ursprünglich sein und mit der Reliquiennische stammt er aus der vorreformatorischen Zeit. Die Altarleuchter stammen aus dem Jahre 1690. Der ursprünglich Seiteneingang ist vermauert, der Zugang erfolgt heute durch ein vorgebautes Backsteinportal an der Westseite. Durch einen Blitzeinschlag brannte die Kirche im Jahre 1675 nieder, erst 1699 war der Neubau abgeschlossen, der Turm konnte jedoch erst 1738 fertiggestellt werden. Heute noch besitzt die Kirche zwei Bronzeglocken. Beide Glocken wurden im Jahre 1915 vom Glockengießer Roloff Klassen gegosse. Die größere Glocke (96 cm) hat eine lateinische Inschrift (übersetzt: Oh herrlicher König Jesus Christus komme zu uns mit Frieden), die andere Glocke hat einen Durchmesser von 86 cm. Die Feldsteinbauten entstanden in Schalenbauweise, zunächst wurde aus möglichst gleichmäßig behauenen Steinen die Außenwand erstellt, in die dann eine weitere Schale eingezogen wurde. Der Zwischenraum wurde mit Kalkbeton und kleineren Zuschlagssteinen gefüllt. Die Errichtung erfolgte vermutlich im 13. Jahrhundert durch die Bauhütte einer Mönchsgemeinde.

Grunow

DIE KIRCHE VON HOHENLANDINDIE KIRCHE VON HOHENLANDIN

Die mittelalterliche Kirche von Hohenlandin besteht aus einem Schiff und dem eingezogenen Chor und wurde im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen erbaut. Die Fenster sind schmal und lang und schließen im kurzen Spitzbogen ab. Auffallend ist das Ostgiebeldreieck, das durch Spitzbogenblenden mit einer darüberliegenden Rundblende geschmückt ist. Der Turm der Kirche ist auf Grund eines durch einen Blitzschlag verursachten Feuers abgebrannt.

Hohenlandin

DIE KIRCHE VON NIEDERLANDINDIE KIRCHE VON NIEDERLANDIN

Es handelt sich um eine mittelalterliche, gotische Feldsteinkirche aus dem Jahr 1250. An der aus Feldsteinen erbauten Saalkirche ist der Turm von gleicher Breite, die langen schmalen Fenster in Rundbogenform erinnern an eine Wehrkirche. Vor dem Südportal steht eine kleine Vorhalle, das Westportal ist zweimal abgestuft. Der einstige breite hohe Fachwerkturmaufbau endete im Pyramidendach. Schiff und Turm wurden um 1700 überputzt, das Schiffsinnere zeigt eine gerade Balkendecke. Die Kirche hat einen sehr gut erhaltenen vorreformatorischen Schnitzaltar. Darin ist die Mutter Maria mit dem Jesuskind als Himmelskönigin die Zentralfigur, sie wird von Engeln und vier bekrönten Heiligen umgeben, in den Seitenflügeln sind die 12 Apostel dargestellt. Die Kanzel ist ein Renaissancewerk, die Taufe ist aus Holz gefertigt und die Orgel mit den Trompetenengeln stammt aus der Barockzeit. Im Zuge der Sanierung der Kirche wurden bei der Abnahme der Turmspitze auch Reste der Turmbekrönung mit der Kugel geborgen. In der Turmkugel aus Kupfer waren Einschüsse aus dem zweiten Weltkrieg erkennbar, so dass auch die in der Kugel befindliche Kassette mit den historischen Dokumenten Einschussstellen aufwies und die Dokumente zerstört wurden. Die geborgenen Münzen wurden von einem Numismatiker behutsam gereinigt und man fand 1/12 Thaler 1764 D. Friedrich II., Silber oder 1/3 Thaler 1769 B Friedrich II, Silber oder 1 Friedrichsdor 1795 A Friedrich Wilhelm II., Gold. Sie wurden für die nachkommenden Generationen wieder am alten Ort aufbewahrt. Im Jahre 1991 erfolgte der vollständige Wiederaufbau des historischen Fachwerkturms. Der Angermünder Kunstschmied Wilfried Schwuchow hat die Turmbekrönungangefertigt und dabei die alte Turmkugel und Helmstande verwendet. Im Jahre 1995 wurde dann mit den Arbeiten im Bereich des Kirchenschiffes begonnen.

Niederlandin

DIE KIRCHE VON PINNOWDIE KIRCHE VON PINNOW

Die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert war einst das höchste Bauwerk der Gegend. Der erste Fachwerkaufbau geht auf das Jahr 1706 zurück. Erst 1736 entstand der bis zum Jahre 1969 erhaltene schlanke in mehreren Abstufungen verjüngte Turmaufbau, damals mit Holzschindeln bedeckt, die 1863 durch Schiefer ersetzt wurden. Der Altar stammt offensichtlich von 1712, dem Jahr der Wiederherstellung der Kirche. Er ist als Krönung mit einer Orgel ausgestattet, d.h. Altar und Orgel bilden eine Einheit. Die herrlichen Akanthusranken über das gesamte Kunstwerk zeigen, dass die Gestaltung ursprünglich ist. Im Hauptteil des Altars ist die Kreuzigung dargestellt. Die Kanzel aus dem Jahr 1612 ist ein reich gestaltetes Renaissancestück, aus dieser Zeit ist auch noch eine gut bemalte Taufe aus Holz vorhanden, deren Bemalung 1967 erneuert wurde.

Pinnow

DIE KIRCHE VON SCHÖNERMARKDIE KIRCHE VON SCHÖNERMARK

Die Saalkirche von Schönermark wurde um 1250 erbaut, an der erhaltenen Ostwand befinden sich spitzbögige Drei-Fenstergruppen, im Giebel zweireihig angeordnete Zwillingsblenden und ein Rundfenster. Den Wehrcharakter belegen die schmalen Fenster, alle anderen Fenster wurden 1876 vergrößert. Der Fachwerkturm, wie wir ihn heut vorfinden, ist 1837 aufgesetzt worden, weil der Vorgänger im November 1836 einem Orkan zum Opfer fiel. 1965 wurde der Turm restauriert, er beherbergt noch zwei Bronzeglocken. Die älteste stammt aus dem Jahre 1513, die zweite wurde vor Ort im Jahre 1553 gegossen und die dritte musste im 2. Weltkrieg abgegeben werden. An der Südostecke befindet sich ein Quader mit Schachbrettmusterung, es wird angenommen, dass es sich dabei um ein Zunftzeichen der Bauhütte oder um ein Hauszeichen der Markgrafen (Askanier) handelt. Zur Inneneinrichtung gehört ein prächtiger barocker Kanzelaltar aus dem 17. Jahrhundert aus Holz mit bauchigem Korb zwischen zwei korinthischen Säulen und geschnitzten Wangen. Der Schalldeckel trägt den preußischen Adler, wie auch am Kanzelkorb die Initialen FWR (Friedrich Wilhelm Rex) zeigen, dass der König lange Zeit Patronatherr der Gemeinde war. Durch die Innenerneuerung der Kirche im Jahre 1979 wurden eine Reihe von Weihkreuzen freigelegt. Sie stammen vermutlich noch aus dem 13. Jahrhundert. Der Innenraum ist geprägt durch Bleiglasfenster, die von der Kunstglaserin Dorothee Fichtmüller entworfen und gestaltet wurden. Im Mai des Jahres 1827 beschloss der Kirchenvorstand von Schönermark den Bau eines neuen Schulhauses. Ein großes Zimmer mit Abstellkammer und eine Lehrerwohnung sollten darin Platz haben. Ein Jahr später war der Bau für 1723 Thaler fertiggestellt. Als Schulhaus hatte dieses traditionsreiche Haus im Jahre 1953 ausgedient und es wurde zum Wohnhaus umgestaltet. Im Zuge der 700-Jahrfeier wurde das Heimathaus restauriert und am 04.07.1987 wurde das kleine Museum eröffnet. Seit dem ist die Ausstellung zu besichtigen und wird gleichzeitig erweitert und umgestaltet.

Schonermark

DIE KIRCHE IN FELCHOWDIE KIRCHE IN FELCHOW

Es handelt sich um eine Feldsteinkirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts mit eingezogenem Rechteckchor und querrechteckigem Westturm in Schiffsbreite. Der massive quadratische Turmaufbau stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die Kirche verfügt über ein spitzbogiges Portal und einen Altar von 1595; die Kanzel stammt aus dem Jahr 1630.

Felchow

DIE KIRCHE IN FLEMSDORFDIE KIRCHE IN FLEMSDORF

Es handelt sich um eine rechteckige Feldsteinkirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Der Ostgiebel besitzt Blenden. Die Kirche hat im Jahr 1700 einen Turm bekommen. Der Kanzelaltar ist aus dem Jahr 1736.

Flemsdorf

DIE KIRCHE VON STÜTZKOWDIE KIRCHE VON STÜTZKOW

Die in den Jahren 1638 und 1687 erwähnte Kirche wurde stark zerstört und war anscheinend völlig zerfallen. Erst im Jahre 1748 erfolgte ein völliger Neubau durch die Fürsorge des Herrn Geheimrat Risselmann. Sie wurde an einer nach der Oder hin abfallenden Berglehne errichtet. Die Kirche war ein kleiner Fachwerkbau mit verputzten Fächern in Saalform. Da der Altar aus Platzmangel auf der Westseite stand, sagte man, die Kirche wäre verkehrt orientiert. Die Fenster waren relativ groß mit Rundbögen und kräftigen Profilen. Am Ostende befand sich ein Fachwerkturm, mit einer zierlich geschweiften doppelten Haube. An der Spitze existierte eine Kugel aus Kupferblech, die gewöhnlich eine Urkunde über Gönner, Bauleute, Dorfbeamte und einige Münzen enthielt. Auf dieser Kugel sah man eine kleine ausgezackte Wetterfahne mit der Jahreszahl 1748, dem Erbauungsjahr der Kirche. Die Kapelle wurde innen mit Ziegelsteinen gepflastert. Bis zum Jahre 1948 hatte die Kirche einen Kanzelaltar, bei der Renovierung im Jahre 1948 wurde der Kanzelaltar abgetragen, die Kanzel links aufgestellt, der Altarblock neu verputzt und mit einem großen Kreuz aus Holz versehen. Im Osten war die Orgelempore mit der Orgel untergebracht. Die Kirche war Filiale von Crussow und unter dem Patronat der dortigen Gutsherrschaft. Die Kirche besaß früher zwei Glocken, die größere kam nach Südwestafrika zu einer Missionsstation (vor 1907) und die kleinere (aus dem 15. Jahrhundert – Durchmesser 39 cm) trug die Inschrift „ave maria gratia plena“ (Gegrüßt seiest du, Maria, voller Gnade!) und kam um 1907 in das Uckermärkische Museum in Prenzlau. Hier befindet sie sich auch noch heute. Am 17. März 1907 bekam Stützkow vom Evanglischen Oberkirchenrat zwei neue Bronzeglocken zur Erinnerung an das Jahr 1806/07 geschenkt. Die große Glocke wurde 1906 von Franz Schilling gegossen und der Durchmesser war 66 cm, mit Verzierungen am langen Feld ein Eisernes Kreuz von 1813/14 mit den Worten „Gott mit uns“ und „Uns groß Franz Schilling zu Apolda / aus preuß. Geschützbronze / geschenkt vom ev. Oberkirchrat / in 100. Gedenkjahr an Stützkower Treue“. Die kleine Glocke, ebenfalls von Franz Schilling gegossen mit einem Durchmesser von 54 cm, wurde 1917 für den ersten Weltkrieg wieder abgeliefert. Im Jahre 1945 wurde die Kirche durch das Kriegsgeschehen stark beschädigt, das Dach war von Kugeln durchlöchert, an der Turmwand klaffte ein großes Loch, die Orgel und die Turmuhr waren fast völlig zerstört. Ab dem Jahre 1948 wurde dann mit der Ausbesserung der Kirche begonnen, trotz allen Bemühungen musste die Kirche aufgrund der erheblichen Bauschäden 1981 komplett gesperrt werden. Im Jahre 1986 wurde die Kirche dann vollständig abgerissen.

STÜTZKOW

DIE KIRCHE VON BERKHOLZDIE KIRCHE VON BERKHOLZ

Die Kirche ist erst 1887 (nach dem Brand) errichtet worden und stellt sich als gotisierter Backsteinbau dar. Das Kirchenschiff entstand jedoch unter Verwendung von Feldsteinquadern des Vorgängerbaus, welcher aus dem 13. Jahrhundert stammt. Die Kirche ist gekennzeichnet durch eine schlichte Innenausstattung, auffallend dagegen sind die Bleiglasfenster. Die alte nicht mehr funktionstüchtige Turmuhr wurde im Jahre 1996 ausgebaut und durch eine moderne, funkferngesteuerte ersetzt. Der ausgediente Zeitmesser wurde im Eingangsbereich der Kirche zur Besichtigung ausgestellt, um das denkmalpflegerische wertvolle Objekt zu erhalten. Im Turm befinden sich heute noch drei Glocken, die große Glocke schlägt halbstündlich. Erwähnenswert ist außerdem noch die restaurierte Tür im Eingangsbereich, in die Originalteile der alten Pforte eingearbeitet sind.

Berkholz

DIE KIRCHE IN SCHÖNEBERGDIE KIRCHE IN SCHÖNEBERG

Es handelt sich um eine ursprünglich rechteckige Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirchenruine wurde 1729 durch v. Buch zum Kornboden ausgebaut und wird heute als Begegnungsstätte „Speicherstube“ und Heimatmuseum genutzt. Als Besonderheit ist ein sogenannter Schachbrettstein – ein Feldsteinquader mit eingearbeitetem Schachbrettmuster – am östlichen Giebel zu erwähnen, dessen Bedeutung bis heute ungeklärt ist. 2005 wurde als Ergebnis zahlreicher Spenden eine neue Glocke gegossen und geweiht, der Einbau erfolgte im Jahr 2006. Nach Überlieferungen hatte die Kirche ursprünglich keine Glocke.

Schoneberg

Projekt realisiert von.......

Partner

Amt Oder Welse

Gemeinde Banie

Projekt „Polnisch- deutsche Route der sakralen Objekte" ist durch Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale ntwicklung und aus Staatsbudget (Fonds der Kleinen Projekte im rahmen der Zusammenarbeit Interreg V A Meklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Polen in der Euroregion Pomerania) mitfinanziert.

Kontakt

Fundacja Baltic Natura

ul. Sienna 9
70-542 Szczecin

608 23 85 99

biuro@baltic-natura.eu



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